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Natasa_Boskovski

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Natasa Boskovski ist mit zwei Schwestern und ihren aus Mazedonien stammenden Eltern in Dortmund multikulturell großgeworden. Zurzeit lebt und arbeitet sie in Düsseldorf.

 

 

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Natasa erzählt:

"Mein Traum ist es, Damenbekleidung zu machen, in der man sich schön fühlt und ein gutes Gewissen hat.

Ob es nun ein schickes Etuikleid für das Büro sein soll, ein extravagantes Abendkleid oder ein märchenhaftes Brautkleid, in jedem Fall soll es ein Traumkleid für die Frau sein, das die Männerwelt zum Träumen verführt.

Dabei liegt mir die Nachhaltigkeit am Herzen. „Slow-fashion“ steht für Bekleidung, die frei vom Modediktat ist, wie zeitlose Klassiker oder eben ganz individuelle Lieblingsstücke, die man immer wieder gerne trägt. Um die Langlebigkeit zu gewährleisten, verwende ich Materialien von hoher Qualität und verarbeite diese sorgsam.

Gerne „cycle“ ich auch Stoffe „up“, kombiniere also wertvolles Material, das sich bereits im Stoffkreislauf befindet mit etwas Neuem. Aufgewertet und wiederbelebt gelangt es so wieder in einen neuen Stoffkreislauf und kann als Lieblingsstück jemanden glücklich machen.

 

Weitere Prinzipien der Nachhaltigkeit können unter anderem das „Recyceln“, die Wandelbarkeit und Kombinierbarkeit und ein wohl überlegter Materialeinsatz sein.

Funktions- und Modellabhängig kann über den Materialeinsatz entschieden werden. Ob Natur oder synthetische Stoffe, kompostierbar oder recycelbare Fasern, darüber streiten sich auch die Geister. Vor- und Nachteile sollten ausgewogen werden. Ich befürworte/ bevorzuge den Einsatz von Stoffen aus Naturfasern und biologisch abbaubaren Chemiefasern. Da auch Naturfasern wie Baumwolle, die Natur belasten können und den Bedarf der steigenden Bevölkerung nicht ganz abdecken kann, ist die Chemiefasern nicht wegzudenken, zumindest ist die recycelbare nicht gänzlich verkehrt. Auf nicht recycelbare Chemiefasern empfehle ich, wenn möglich ganz zu verzichten. Nachhaltig und sinnvoll sind auf jeden Fall ressourcenschonende Fasern und Stoffe kontrolliert biologischen Anbaus (kbA) und kontrollierter Tierhaltung (kbT), wenn möglich GOTS-zertifiziert und idealerweise auch fair gehandelte Materialien.

Meine neuste Entdeckung ist die Ahimsa-Seide  auch „nonviolent-silk“ oder „Gewaltfreie Seide“ genannt. Nach einem patentierten Verfahren des Ingineur Kusuma Rajaiah aus Indien werden die Schmetterlingspuppen der Maulbeerseidenspinner nicht in heißem Wasser abgekocht, damit man den Seidenfaden von dem Kokon abhaspeln kann. Zum richtigen Zeitpunkt werden sie aus dem Kokon befreit oder man lässt sie schlüpfen. So können sie weiterleben und neue Kokons bilden."

 

Kontakt

www.lovelykarma.de

E-Mail: fashion@lovelykarma.de

Telefon:+49 211 387 867 15

Mobil:+49 177 737 86 32